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Uckermark Kurier (online) vom 24.07.2022
Besucher stürmen Museumszug in Gramzow
 
Staunende Kinderaugen, Dieselgeruch, Herren, deren Herzen bei der Einfahrt des „Ferkeltaxis“ höher schlagen,
Gedränge an den Waggontüren – der Besuch im Eisenbahnmuseum Gramzow zur Jubiläumsparty hat sich gelohnt.
 
24.07.2022, 16:31 Uhr Gramzow

Museumsdirektor Dieter Engel, Leiter der Interessengemeinschaft Transportpolizei Ingo Moschall,
Vereinsvorsitzender Ronny Schneider und Christian Moschall (von links) Judith Engel

 
Dieter Engels Grinsen zog sich übers ganze Gesicht. Der Leiter des Gramzower Eisenbahnmuseums freute sich über die vielen Besucher des Sommerfestes, zu dem er und seine Mitstreiter am Wochenende anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Museums eingeladen hatten.
 
Am Bahnsteig herrschte reges Treiben, denn der Museumszug sollte abfahren. Bis nach Damme und zurück ging die Fahrt. Sie dauerte circa 75 Minuten. Wer nicht mitgekommen war, hatte auf dem Gelände Gelegenheit, all die historischen Loks und Waggons zu bestaunen, sich mit Erbsensuppe und Bockwurst oder Kaffee und Kuchen zu stärken, über den kleinen Markt zu schlendern oder mit dem Enkel am Stand mit den Modelleisenbahnen kleben zu bleiben, wie Bärbel und Wolfgang Franke mit Ante. Der Dreijährige sei von allem begeistert, was Räder hat, so Oma Bärbel. „Der Ausflug von Berlin hierher hat sich auf jeden Fall gelohnt.“
 
Spenden für „Ferkeltaxi” gesammelt
 
Christian Beck und Lutz-Uwe Treichel gehören quasi zu den Stammgästen im Museum. Bis zu vier Mal im Jahr seien sie dort. „Eigentlich immer, wenn etwas los ist“, sagten die Herren lachend. Anneliese (74) und Tochter Heike (55) Tackmann aus Passow machten eine Tour nach Damme mit. Ihnen waren die vielen Schaulustigen an der Strecke aufgefallen. Beide äußerten sich sehr lobend über das gelungene Fest und die schöne Fahrt. Katja Jentsch aus Berlin hatte Schwierigkeiten, den vierjährigen Jaron von einer der großen, grünen Loks herunterzubekommen. „Er liebt Züge. Seine Lieblingsbeschäftigung ist, auf einem S-Bahnhof zu sitzen und die Züge zu beobachten.“
 
Mit dem Verkauf von Modellbahnequipment und Likör aus regionaler Herstellung sammelte der Verein Spenden. Der museumseigene Triebwagen, das letzte „Ferkeltaxi“ mit Panoramablick (gebogene Seitenfenster im Führerstand), ist in desolatem Zustand. Um dieses Unikat zu erhalten, sei dringend Geld vonnöten.
 


 



 
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Interessengemeinschaft (IG)
 VEB Schwellenschutz – Die Transportpolizei
 ©Ingo Moschall
Foto: Heino Vogel, 22926 Ahrensburg
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